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<pre>„Wir müssen den Mut mitnehmen“, fordert auch Siegtorschütze Marvin Plattenhardt, der gegen den BVB bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit einen Freistoß direkt in die Maschen bugsierte — und seine Hertha damit einen Schritt weiter in Richtung Europa ballerte.  <p> 5:0 gegen Bochum und Freiburg, 1:5 gegen Leipzig, 3:1 gegen Darmstadt sowie Mainz, einzig der FC Bayern hat insgesamt einen Treffer mehr erzielt. Stürmer Serhou Guirassy ist ohnehin der Überflieger der Bundesliga.  <p>  Beim Gastspiel in Augsburg hinterließen die Hamburger den Eindruck, noch immer von der vorherigen Heim-Schlappe gegen Darmstadt benommen zu sein. Gegen das Schlusslicht hatte das Team nur wenige Tage zuvor einen mindestens ebenso schmerzlichen Wirkungstreffer kassiert. <p> Ein hoffnungslos überspielter und zudem nicht vor Selbstbewusstsein strotzender Gegner dürfte den Charlottenburgern das Leben aber auch relativ einfach machen — wir gehen fest davon aus, dass sich Gladbach in der Länderspielpause erst einmal wieder gründlich sammeln muss. <p>  Nun wartet im Berliner Olympiastadion eine ganz schwierige Aufgabe. Die Hertha gehört vor allem auswärts nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Eintracht. Ein Blick auf die Bilanz in der Hauptstadt macht auch deutlich, warum.  </pre>


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<pre>Auf der anderen Seite wird das Kölner Publikum in dieser Spielzeit auch nicht gerade mit verwöhnt — nur drei Heimsiege gab es bislang, in den letzten fünf Heimspielen nur einen. Das Torverhältnis der letzten fünf Köln-Heimspiele: drei Tore geschossen, fünf Tore erhalten.  <p> Selbst der bereits alle Erwartungen übertreffende vierte Platz muss jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten; dank der seit Wochen schwächelnden Rasenballer kommt Hoffenheim so langsam aber sicher einem direkten Ticket für die Königsklasse auf die Spur.  <p>  Insgesamt vier Mal wechselte Breitenreiter nach dem Beginn in einem 3-4-3 das System — zunächst auf ein 4-3-3, anschließend auf ein 4-4-2 sowie ein 3-5-2 über und am Ende spielten die Hannoveraner in einer 4-2-3-1-Formation. <p> Ohne eine nennenswerte Steigerung dürfte ein Dreier allerdings auch am 19. Spieltag in ziemlich weiter Ferne liegen; bei der Alten Dame aus der Hauptstadt taten sich die Dortmunder zuletzt schließlich selbst in deutlich besserer Verfassung regelmäßig schwer. <p>  In der Bilanz der direkten Begegnungen in der Bundesliga liegt die Hertha gegenüber Hannover nach 42 Duellen mit 17:11-Siegen voran. 14 Aufeinandertreffen endeten unentschieden.  </pre> 


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<pre> Im Gegensatz zum jüngsten Gastspiel am Niederrhein ist diese lange Durststrecke aber nicht einmal einem fröhlichen Chancen-Wucher anzulasten; vielmehr zeigten sich die Gastgeber in aller Regel außer Stande, sich überhaupt halbwegs aussichtsreich vor dem gegnerischen Kasten zu postieren.  <p> In der vergangenen Saison gerieten die Kraichgauer allerdings vor allem aufgrund des erlittenen Qualitätsverlusts in Not: Insbesondere den Abgang des teuer nach Liverpool verkauften Roberto Firmino konnte die Mannschaft bis zuletzt nicht angemessen kompensieren.  <p>  Immerhin hat Pal Dardai vor dem letzten Saisonspiel keine größeren Personalprobleme zu beklagen. <p>  Auch deshalb weil Torhüter Christian Mathenia gleich zwei Mal patzte. Es waren nicht seine ersten Fehler. Schon nach dem 0:2 gegen Hannover kreidete er sich selbst beide Gegentreffer an. Gegen ihn spricht auch eine Abwehrquote von nur 61,1 Prozent der auf sein Tor geschossenen Bälle. <p>  So auch bei Manager Thomas Linke. „Die Mannschaft zeichnet es aus, nach Negativerlebnissen wieder aufzustehen, das hat sie in der Vergangenheit bewiesen“, ist der FCI-Offizielle vom Kampfgeist seiner Schanzer überzeugt.  </pre>


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<pre> Am Samstagnachmittag wird sich dann unter anderem auch zeigen, ob es Hasenhüttl gelang, in der Winterpause endlich die Offensivabteilung des Liga-Neulings zu mobilisieren: Mit dem Toreschießen taten sich seine Jungs schließlich in der gesamten ersten Halbserie unsagbar schwer.  <p> Dieses deutliche Plus ist jedoch freilich nur von einem begrenzten Nutzen, wenn es in den entscheidenden Momenten an den elementarsten Fähigkeiten fehlt — und vier Schlappen in den jüngsten fünf Spielen liefern handfeste Hinweise darauf, dass dem HSV eben dieses Problem zu schaffen macht.   <p> Den im Signal Iduna Park noch immer unter Bewährung stehenden Borussen sollte der die Saison bereits austrudeln lassende VfL schließlich überaus gelegen kommen. <p>  „Wenn man zweimal führt in Ingolstadt, sollte man das Spiel gewinnen können“, findet auch Peter Stöger, der für die Leistung seiner Elf hinterher nur im wienerischen Dialekt Worte fand: „Das war ein richtiger Schweinskick.“  <p> Dass die Mannschaft von Dieter Hecking beim vorjährigen Gastspiel in der HDI-Arena mit 3:1 triumphierte, stellte folgerichtig die große Ausnahme von der Regel dar; zuvor musste sich der Vizemeister vier Mal in Folge in der Landeshauptstadt geschlagen geben.  </pre>


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<pre> Gerade in diesem Zusammenhang lohnt sich eine Bet-at-home Registrierung ganz besonders, da ihr fast nirgendwo bessere Wettangebote zu dieser Partie findet!  <p> Da es gegen die Geißböcke jedoch schon in den beiden vorjährigen Duellen lediglich zu einem Pünktchen reichte, erscheint mir selbst diese vermeintlich sichere Kiste als etwas zu riskant.  <p>  Vor der 5:0-Heimgala im Borussia-Park ist vor allem der 4:1-Durchmarsch an der Spree als historisch besonders wertvoll einzustufen. Nach dieser beeindruckenden Machtdemonstration sackte das Team in 15 Auswärtsspielen lediglich noch einen einzigen Dreier — ein 2:0 in Darmstadt — ein. <p>  Punkteteilungen zwischen der „Alten Dame“ und den „Wölfen“ waren zuletzt groß in Mode. Die letzten drei Duelle brachten allesamt keinen Sieger, davor haben die Herthaner zwei Siege einfahren können.  <p> Dank des 3:2-Erfolgs gegen den HSV hatte sich der königsblaue Himmel unter der Woche ein kleines bisschen aufgehellt; beim anstehenden Gastspiel in Köln steht dem FC Schalke nun aber möglicherweise schon wieder neuer Ã„rger ins Haus.  </pre>


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